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Rund ums Holz:                                                                
Holz zählt zu den ältesten Baumaterialien überhaupt. Es ist stabil, langlebig und braucht keine übermäßige Pflege. Durch die verschiedenen Maserungen ist jedes Holzteil einmalig. Neben seiner besonderen Atmosphäre sorgt es außerdem für ein angenehmes Raumklima. Die technischen und gestalterischen Möglichkeiten von Holz sind vielfältig. Es gibt kaum einen zweiten natürlichen Werkstoff, der sich in so vielen Bereichen einsetzen lässt. 

In unserem Sägewerk verarbeiten wir in der Hauptsache die Holzarten Fichte, Tanne, Kiefer und Douglasie.                       

Die Fichte war ursprünglich nördlich der Alpen beheimatet. Später wurde sie wegen ihres schnellen Wachstums und ihrer guten Bearbeitbarkeit in ganz Deutschland in großen Mengen angebaut. Leider förderten solche Monokulturen die massenhafte Verbreitung von Schädlingen, was bis heute immer wieder zu großen Problemen führt. Sie liefert ein leicht gelbliches Holz von großer Festigkeit, das sich gut sägen und hobeln lässt. Trotz ihres Harzes ist sie nicht sehr wetterbeständig.
Die Tanne hat ein weißlich-rötliches Holz, ähnlich dem der Fichte. Im Gegensatz zur Fichte besitzt sie kein Harz und mehr festverwachsene Äste. Tanne ist schwerer als Fichte und neigt bei älteren Stämmen zu Naßkernen und Ringschäligkeit im unteren Stammbereich. Sie hat einen etwas säuerlichen-unangenehmen Geruch.
Die Douglasie ist eine schwere, sehr schnell wachsende Nadelholzart, mit Ursprung in Nordamerika. Ihre Farbe kann man als ins Rosarote gehend, bezeichnen. Sie hat einen intensiven, Geruch, der an Orangen erinnert und ist langfaserig und zäh. Im Gegensatz zur Lärche ist die Douglasie sehr grob gemasert. Das Holz ist im trockenen Zustand sehr hart und spröde. Beim Hobeln werden leicht Äste ausgeschlagen. Neben der Lärche ist sie jedoch ideal für den Außenbereich. Bei Kontakt mit Eisen verfärben enthaltene Säuren das Holz schwarz.
Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der im Winter seine Nadeln abwirft. Da sie relativ langsam wächst, hat sie ein sehr feinwüchsiges Holz mit großer Festigkeit. Ihre Farbe geht mehr ins Rotbraune bis Braune. Sie hat einen süßen Geruch und ist sehr harzhaltig, was die Lärche wiederum relativ wetterbeständig macht. Sie läßt sich zwar leicht bearbeiten, jedoch verklebt das viele Harz die Sägeblätter, wodurch diese dann "verlaufen", d.h. von der Schnittrichtung abweichen. Außerdem neigt sie zu großem Verzug beim Trocknen. Von der Verwendung zu Sitzmöbeln oder Terrassenbelägen ist zumindest bei einheimischer Lärche abzuraten, da die Gefahr besteht, daß ausquellendes Harz Kleidung und Schuhe verklebt. Sibirische Lärche ist nicht so harzhaltig. Daher kann sie bedenkenlos als Terrassenbelag eingesetzt werden.
Die Kiefer müsste jedem bekannt sein, der schon mit Holz gearbeitet hat. Ihr Verwendungszweck reicht von Verpackungen, über Schreinerholz bis zu Möbel. Das Holz ist stark harzhaltig und hat einen fruchtigen Geruch. Es ist schwerer, aber auch etwas wetterbeständiger als Fichte und Tanne. Durch den unregelmäßigen Wuchs der Kiefer wird sie weniger zu Bauholz verarbeitet. Das Holz wird schnell von Bläuepilzen befallen, was zwar für die Festigkeit kein Nachteil ist, es aber für sichtbare Zwecke unbrauchbar werden läßt.